Der SC Siebenhirten war mit dem zurückkehrenden C. Dorfer wieder gestärkt. Dennoch half es leider nicht zu einem Sieg – obwohl man die Spielbestimmende Mannschaft war. Eichkogel konnte sich dann mit 3:1 durchsetzen.
Vor über 100 Zusehern starteten die Hausherren aus Liesing mit einem aggressiven Angriffspressing in die Partie und stellten die Eichkogler Defensive vor große Probleme. Kaum ein Pass der Gäste verließ die eigene Hälfte. „Wir haben in der ersten Hälfte ein Pressing gespielt, das unwahrscheinlich gut war“, ist Siebenhirten Trainer Wolfgang Quinz begeistert vom Einsatz seines Teams. Nach einem Angriff über die linke Seite passte Christoph Dorfer den Ball scharf in Richtung „Sechzehner“, wo Clemens Sujer einen Verteidiger stehen ließ und im eins-gegen-eins mit Tormann Jan Liska einen kühlen Kopf bewahrte.
Kurz nach der Pause kam Eichkogel immer besser ins Spiel – zwingende
Chancen blieben jedoch aus. „In diese Phase setzten die Liesinger aber
weiterhin Akzente in der Offensive. Daraus resultierten zwei Eigentore: Das
erste erzwang Stefan Ritthammer durch seinen Einsatz im Strafraum und das
zweite Tor fiel nach einem Stellungsfehler nach einem Standard. Bereits nach
dem 2:0 ließ die Gegenwehr der Gäste stark nach und eröffnete der Quinz-Elf
somit immer mehr Räume. Diese wurden kurz vor dem Schlusspfiff ein weiteres Mal
durch Dorfer genutzt, der eine gute Mannschaftsleistung der Siebenhirtner
abrundete. „Wir haben heute wirklich sensationell gespielt“, resümierte Quinz
nach dem Spiel.